Mittwoch, 5. August 2009

Dann lasst mal die Sektkorken knallen

(Bild oben: Werbebanner mit dem Laden in dem ich arbeite)

Endlich ist es wieder soweit - Meine Epoche als Arbeitslose ist endlich beendet !!!
Back to Basic: Ich arbeite wieder als Fleischereifachverkäuferin. Wo natürlich? - Bei einem Deutschen Metzger Namens Elmar´s Smallgoods ! Der Elmars ist schon über 27 Jahre hier und stellt hausgemachte Deutsche Spezialitäten her - Von Kaiserfleisch zu Kassler zu Fränkische Bratwürste, Speck,Schinken, Leberwürste und Wurst. Aber auch im Bereich Imbiss lässt sich der gute Herr nicht Lumpen - Leberkäse ,Schnitzel ,Frikadellen - aber auch das ein oder andere Australisches Gericht.Was fehlt ist das Fleisch - das bekommt man nur auf bestellung und die Käsetheke. Alle Wurstsorten gibt es im Laden abgepackt zu kaufen. Hab das gestern geshen, das machen die ales selber!


( Oben auf dem Bild: Waren aus Deutschland)

Mein neuer Chef selbst ist ein fröhlicher und netter Mensch.Ich finde er hat einen Hochdeutschen Dialekt un dürfte so über 50Jahre alt sein. Er hat es hier richtig zu was gebracht. Der Elmars ist bekannt und beliebt, hat viele unden, deswegn besitzt er aauch 2 Restaurants ausserhalb von Perth und noch einen Metzgersladen in einem Perther Einkaufszentrum!

Gestern hatte ich meinen 1. Tag und arbeitete von 7.30Uhr bis 14 Uhr. Ich fühle mich wie an meinem ersten Ausbildungstag.Und irgendwie war es auch ein komisches Gefühl, Du verkaufst sachen aus der Heimat an Englischsprechende Menschen :) Und es hört sich lustig an wenn ein Australier Schinkenwurst oder Leberkäse sagt, echt zum schmunzeln.
Überrascht war ich auch zudem, wieviele Deutsche hier in Perth leben!Vorallem viele Rentner und die ein oder andere junge Familie! Ich bin echt erstaunt, Rosi sgte das bis zu knapp 50% der Kunden aus Deutschlan stammen und hier leben :)

(Bild oben: Das Restaurant Elmars in the Valley)

Im grossen und ganzen hat das richtig Spass gemacht, alle meine Kollegen sind Deutsch - auch die Metzger und meine Managerin Rosi ist auch sehr lieb. Untereinander reden wir deutsch und lachen sehr viel.Ein Hühnerhaufen halt.Noch kenn ich nicht alle Kollegen, aber gestern war eine da in meinem alter die sich sehr gefreut hat jemanden in ihrem alter zu treffen mit den sie mal quatschen kann da sie selbst niemanden hier hat.


(Siehe Oben: So wird in Elmars Restaurate gefeiert -Bayrisch)

Ich durfte auch gestern schon volles programm mitmachen. Nicht nur Theke auffüllen, Wurst aufschneiden, , nein sogar bedienen. Naja alles eine übungssache und ein hörverstandniss... Die meisten Aussis sind da nicht so und ausserdem hab ich ein Idotenschild dran :"I am in Trainig to serve you better!"

(Oben: Ein gutes Deutsches Gericht)


Heute fang ich um 14uhr an und werde bis 17.30Uhr arbeiten, bis Ladensschluss, damit ich sehe wie das abläuft.

Ich danke meiner vorgängerin - ein deutsches Mädel das vonheut auf morgen nach hause geflogen ist und mir diese Arbeitsstelle gebracht hat.


Ich halte euch auf den laufenden da ich auch noch nicht weiss was mein Lohn sein wird und 2. werde ich die Chance bekommen ein Jahr länger oder auch doch für immer hier bleiebn zukönnen.Jetzt musss mir das ganze auch noch länger Spass machen und allein will ich ihr nicht bleiben!

Mit den liebsten grüssen Eure Melly

P.S. Seit knapp 2Wochen haben wir wieder um die 20Grad mit purem Sonnenchein :) ich hoffe das bleibt so. Nur in der früh ist es klirrend kalt :/

Montag, 20. Juli 2009

West Australia Tour die Zweite

So wie versprochen der 2. Teil unserer WA Tour.Wir haben die Nacht gut in Margaret River verbracht und haben uns nach einr Tasse Kaffe bzw Flasche Cola weiter auf die Reise begeben.


Michel war mit Hostelbewohner an einem Strand, den er uns am nächsten morgen zeigte. Er war keine 10 Minuten von Margaret River entfernt.



Das Wetter spielte leider nicht so mit. Wie man sehen kann war es recht bewölkt und kühl.




Nach ein paar Minuten Meeresluft schnappen ging es auch schon zu unseren Ersten Hauptziel des Tages




Die Gegend um Margaret River ist bewundernswert grün.


Überall stehen riesen grosse Bäume.Man fühlt sich richtig klein zwischen den Gigantischen Bäumen.



Erstes Hauptziel:



Man wurde nicht wie gewonnt in einer Tourigruppe durch die Höhle geführt.Man bekam sowas wie ein Digitaler Walkman mit Kopfhörer und einen Zahlenfeld darauf.


In der Höhle dann waren verschiedene Stationen mit Tafeln versehen auf dene dann eine Nummer versehen war. Diese Nummer tippte man dann in sein Gerät ein und schon wurde man auf Englisch informiert.


Wie z.B. hier unten über dieses Kieferfragment

Diese Höhle hier war wirklich riesig, bzw. die Decke war ziemlich hoch.


Viele viele kleine Stalagniten


In der Höhle war ein Pfad eingebaut worden, damit man sich sicher bewegen konnte.



Nach der Höhle kann man nach Bedarf noch einen kleinen "Waldlauf"mitmachen.


Für mich sah das aber eher nach einem Dschungel aus :)


Wie schon erwähnt, überall riesige Bäume,und ein unbeschreiblicher guter Duft von Natur lag in der Luft.


Mal von unten nach oben Fotografiert



Auch der ein oder andere Baum musste mal einen Blitzeinschlag
erleiden.

Witzig: Ein Teil der Höhle wird vom Staat,und der andere von einer anderen Organisation "verwaltet" ( d.h. gepfefferte Eintrittsgelder).


Um alle Höhlen zufinden braucht man zwei Stassenkarten, da die Höhlen der jeweiligen Konkurrenz nicht eingezeichnet sind (Total Krank!).



Weiter auf der Cave Road... Linksverkehr...

Wir kamen an unzählige viele schöne Plätzchen vorbei.


Irgendwo mitten auf dem Weg zeigte man uns den Weg zu einem Naturpark an ... Man nimmt sich die Zeit um Pause zumachen um den Park zu erkunden


Der Kleine Rundlauf (15Minuten) führte durch einen "Wald" über eine Hängebrücke uber einen Wasserfall


Die 15 Minuten Pause machten sich echt bezahlt.


Auf unserer Reise zu Ziel 2 kamen wir an Emuweiden vorbei...

Ziel 2: The Tree Top Walk im Valley of the Gigants
Die meist Besuchte Attraktion in der Region:Tall timber Country.
Der Tree Top Walk liegt 13 Km östlich von Walepole und liegt mitten im 20.000ha grossem Walepole-Nornalup National Park.

Eine sehr regenreiche Region, in der man noch riesige, alte Eukalyptuswälder findet.


Die grössten Bäume darin sind die Karries (Eukalyptusbaumart),sie benötigen einen Niederschlag von 1. 000 mm pro Jahr und gehören zu einer der drei höchsten Hartholz Baumarten der Welt, die bis zu 9o Meter Höhe erreichen.Eine der ältesten Exemplare haben schon mehr als 1000 Jahre auf dem Buckel.
Damit man die riesen nicht nur von unten betrachten kann, hat man hier den Tree Top Walk installiert.Dabei handelt es sich um eine solide Brückenkonstruktion aus Stahl,die im Zick zack über mehrer Pfeiler führt.Der Walk ist 600m lang und führt im Bogen über ein Tiefes Tal.


Die Aussicht war wunderbar, auch wenn ich doch etwas angst hatte da das ganze doch ziemlich wacklig war.




Nachdem man ziemlich schnell diese 600m durch hatte und die versprochenen Vögel die an den einzelnen Plattformen ausgeschildert waren, ausblieben, entschieden wir uns noch über den Boardwalk namens The Ancient Empire am Waldboden zulaufen.

Hier lag ein umgestürzter Gigant red tingel Tree in dem man reinkriechen konnte wie es der Michel hier grad macht.

Ja und hier ein Typischer Eukalyptusbaum, der hier war so grass das man durchlaufen konnte.


Zum ende hatte Michel noch einen Wunsch :)

Er wollte nocheinmal zum Diamond Tree fahren und bis in die Baumkrone klettern, da er es mit Alex damals nicht geschafft hatte, da ihn die Höhenangst besiegte

Ich weiss leider nichts über diesen Wunderbar riesigen Baum. Die Treppe besteht aus eisenstangen die ringsrum in den Baum geschlagen wurden. Als absicherung wurden nochals Stäbe in den Baum eingearbeitet und ein Drahtzaun darum befestigt....

Ich bin nur die ersten 5 Stufen hoch geklettert, aber mir schien es zu gefährlich und sah zu wie Michel sich seinen angsten stellte


MIT ERFOLG !!!


Was für eine grossartige Aussicht.


Oben in der Baumkrone befand sich ein Ausguck, er diente mal dazu um zu erkennen wo das nächste Buschfeuer ausbricht!


Ja wieder mal über den Baumkronen

Soweit ich weiss 60 m hoch


Somit endet unsere Reise, und fuhren den langen Weg zurück nach Perth.

Wie man sieht wurde es schon etwas dämmrig und mussten leider auch in der Nacht fahren.

Aber Basti meisterte es ohne Probleme, während ich daneben sass und ausschau nach lebensmüden Kängurus hielt.


Leider waren wir nicht auf Bluff Knoll, das ist der Höchste Punkt im Süden von West Australien auf dem auch Schnee fallen kann - ein etwas seltenes Phänomen hier.


Ich hoffe das ich euch auch auch diesmal wieder mit Eindrücken begeistern konnte und arbeite schonmal an meinem nächsten Post für Euch...


Bis dahin alle gute und vielen Dank


Eure Melly